
Träumen und Schlafen in Trauerzeiten
Träumen und Schlafen in Trauerzeiten
Wenn wir trauern, geraten alltägliche Gewohnheiten und Grundbedürfnisse
nicht selten aus den Fugen.
Wir vergessen zu trinken oder zu essen oder können nicht damit aufhören.
Und wir schlafen schlecht. Beides kostet zusätzlich viel Kraft und Energie.
Ich möchte in einem Impulsvortrag über Möglichkeiten sprechen gerade die Bedeutung von Schlaf und von Träumen in der Trauer in den Blick zu nehmen.
Was kann ich tun, um besser zu schlafen oder die schlaffreie Nachtzeit gut zu nutzen? Vielleicht ist die stille der Nacht für etwas gut, was stärkt oder gut tut obwohl
es mich nicht schlafen lässt?
Wie schlafe ich gut wieder ein?
Erinnere ich meine Träume?
Und erzählen sie mir etwas?
Sind sie vielleicht eine Verbindung zu meinen geliebten Verstorbenen?
Manche Trauernde haben tröstliche oder verbindende Träume,
die sie als Kontakt mit ihren Verstorbenen erleben.
Solchen Träumen spüren wir nach.
In einem ersten Impulsvortrag erzähle ich etwas zu hilfreichen Einschlafritualen,
zum Schlafen und zum Träumen und ich erzähle beispielhafte Träume von Trauernden.
Im Zweiten Teil möchte ich mit Ihnen ins Gespräch kommen.
Haben sich Ihre Schlafgewohnheiten in der Trauer verändert?
Haben Sie gute Erfahrungen mit etwas, was Ihnen hilft, besser zu Schlafen? Kennen Sie Träume in denen Sie mit Ihren Verstorbenen im Kontakt waren? Und welche Wirkung hatte das für Sie?
Ich bin systemische Familientherapeutin (DGSF) und Trauerbegleiterin (BVT) mit einer eigenen Trauerbegleitpraxis. Seit 2020 bilde ich Mitarbeitende und Teams im Kinder- und Jugendhospizdienst und im Erwachsenenhospizdienst aus und war selbst als Koordinatorin im Kinder- und Jugendhospizdienst tätig. Ich moderiere den zweiten Teil des Vortrages als verbindungstiftendes Gespräch. Die Träume sind etwas, über das wir uns selten austauschen. Meiner Erfahrung nach haben sie aber Potential uns zu ermutigen, zu stabilisieren und uns unseren Wünschen und Hoffnungen näher zu bringen.
Ich freue mich auf Sie und Ihre Erfahrung und bedanke mich für die Einladung in Ihre Selbsthilfe-Gruppe für trauernde Eltern und Geschwisterkinder.