Bücher, die uns begleiten
Manchmal fehlen uns die eigenen Worte.
Der Schmerz ist da, tief, still und oft kaum greifbar.
Und genau in solchen Momenten können die Worte anderer
wie eine helfende Hand sein, die uns berührt und ein Stück trägt.
Bücher können keine Wunden nehmen.
Aber sie können Trost schenken.
Sie können Verständnis öffnen und uns zeigen:
Wir sind nicht allein, mit dem was wir fühlen.
Manche Seiten sprechen genau das aus,
was im eigenen Herzen wohnt.
Manche Gedanken geben Halt,
wenn alles ins wanken geraten ist.
Vielleicht finden Sie hier ein Buch,
das Sie ein kleines Stück auf ihrem Weg begleitet.
In Ihrem Tempo. In Ihrer Zeit. Ganz behutsam.
Wenn sie mögen, sprechen Sie uns gerne an.
Oft entstehen aus einem Buch auch Gespräche,
und aus Gesprächen ein Gefühl von Verbundenheit.
Hier eine kleine Auswahl an Büchern:
Geschwister
Susann Sitzler
Die längste Beziehung des Lebens
Geschwister prägen unser Leben viel mehr, als uns bewusst ist
Das leere Zimmer
Elizabeth DeVita-Raeburn
Weiterleben mit dem Verlust eines Bruders oder einer Schwester
Juni und juli
Andre Binder
Wenn das Leben wieder anklopft.
Wenn ein Kind gestorben ist oder die Farben der Trauer
Andreas Schulze
Die Phasen der Trauer überstehen und einen Lebensweg finden...vom Sternenkind bis zum Tod nach Krankheit
Warum hast du mir das angetan
Chris Paul
Das Buch beschreibt einfühlsam die Gedanken und Gefühle von Hinterbliebenen nach einem Suizid. Es zeigt, wie Schuldfragen, Wut und tiefe Verzweiflung Teil des Trauerprozesses sind und dass alle Gefühle sein dürfen.
Trauern um ein Sternenkind
Petra Sutor
Ein sehr einfühlsames Buch, geschrieben von einer betroffenen Mutter. es begleitet Eltern durch den Schmerz, Fragen und erste Schritte zurück ins Leben.
Lotte - Deine Sternenschwester
Viktoria Alsmann & Anika Schneider
Ein behutsames Buch- besonders auch für Geschwister - das hilft, worte für das Unfassbare zu finden und Trost zu schenken.
Verwaiste Eltern begleiten
Ulrike Meindl
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Hinweise für einfühlsame Gespräche
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Einblicke in akute und langfristige Trauerprozesse
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Erfahrungsberichte von Eltern mit unterschiedlichen Verlusterfahrungen
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Symptomatik der Trauer
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Tipps zu Hilfreichen Anlaufstellen in der Trauer
Meine Trauer wird dich finden
Roland Kachler
Ein einfühlsames Buch über die Wege der Trauer - ehrlich, nah und tröstend.
Die gewandelte Trauer
Annette Meier- Braun
Christiane Schlüter
Eine Ermutigung für verwaiste Eltern.
Suizid - Reden wir darüber
Celine Humm
Wer sind die, die zurückbleiben?
Wie gelingt es weiter zu gehen?
Hallo Trauer, ich bin gleich wieder bei dir
Alessandra Olanow
Pass gut auf dich auf und nimm dir die Zeit, deine Trauer zu verstehen, damit du heilen kannst.
Buch für Eintragungen
Jennifer Otte
Kreativbuch für meine Trauer
(Ich finde es mega toll)
Einen Menschen zu verlieren,
kann das ganze Leben auf den Kopf stellen.
Dieses Buch gibt der Trauer einen geschützten
Raum für Gefühle und Gedanken.
Es ist ein Wegbegleiter im persönlichen Trauerprozess.
Als Frau Trauer bei uns einzog
Eine kleine Inhaltsangabe aus diesem Buch, in eigenen Worten geschrieben.
Eines Tages stand sie einfach da. Vor unserer Tür. ohne anzuklopfen, ohne gefragt zu werden.
Frau Trauer
Wir wollten sie nicht hereinlassen. Wir haben gehofft, sie würde wieder gehen.
Abgewendet haben wir uns, so getan, al wäre sie nicht da. Doch sie blieb.
Also trat sie ein. Ganz still. Und setzte sich mitten in unser Leben.
Sie war plötzlich überall. Am Frühstückstisch, in unseren Gesprächen,
in unseren Gedanken und besonders in unseren Nächten,
wenn alles still wurde.
Mit ihr kam die Schwere. Die Zeit fühlte sich anders an.
Manche Tage wollten nicht vergehen
und die Nächte schienen kein Ende zu finden.
Manchmal war sie laut, ließ Tränen fließen, brachte Fragen auf die es keine Antwort gab.
Manchmal war sie ganz leise, fast unsichtbar - und doch immer da.
Wir haben gelernt mit ihr zu leben.
Nicht, weil wir es wollen, sondern weil sie nicht ging.
Und mit der Zeit, ganz vorsichtig, ganz langsam hat sich etwas verändert.
Frau Trauer wurde leiser. Sanfter. Sie rückte ein Stück zur Seite.
Und eines Tages haben wir gesehen, dass sie nicht mit leeren Händen gekommen ist.
In ihrem Gepäck war etwas, das wir zuerst nicht erkennen konnten: LIEBE
Die Liebe zu dem Menschen, der uns fehlt.
Die Liebe, die geblieben ist. Die uns verbindet - über alles hinaus.
Heute lebt Frau Trauer noch immer bei uns. Aber sie ist nicht mehr nur dunkel.
Sie hat Platz gemacht für Erinnerungen, für ein vorsichtiges Lächeln,
für kleine Momente von Licht.
Und manchmal, wenn es ganz still wird, dann öffnet sie leise eine Tür...
und wir spüren:
unsere Lieben sind nicht fort.
Sie sind " nur im Raum nebenan"